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Strom sparen

Die Energiewende ist in vollem Gange, der Atomausstieg beschlossene Sache und erneuerbare Energien auf dem Vormarsch.
Allerdings ist die Stromerzeugung durch Photovoltaik- und Windkraftanlagen witterungsabhängig, und Speicherkraftwerke und Biogasanlagen sind zum Ausgleich der Schwankungen nicht in ausreichender Kapazität vorhanden.
Daher ist ein wichtiger Beitrag für das Gelingen der Energiewende die Stromeinsparung:

Effizienz bei Neugeräten:

Achten Sie bei Neuanschaffungen auf die Effizienzklasse des Gerätes.
Auf dem sogenannten Eurolabel ist der Energieverbrauch anhand der Klassen A++ (sehr sparsam) bis G (verschwenderisch) leicht zu erkennen.

Diese Einteilung wird heute auch in der Heizungstechnik verwendet.
Moderne Umwälzpumpen mit der Stromsparklasse A können Ihre Drehzahl an die gerade benötigte Pumpleistung anpassen. Im Teillastbetrieb verbrauchen sie nur noch wenige Watt. Eine klassische Glühbirne hatte bereits eine höhere Leistungsaufnahme von 60 Watt!
Auch Wärmepumpen, Ölkessel, Gasgeräte und Warmwasserspeicher erhalten ein Effizienzlabel, um den voraussichtlichen Energieverbrauch einschätzen zu können. So werden auch Einsparpotentiale bei alten Bestandsanlagen durch eine Heizungsmodernisierung deutlich.

Stromsparen im Alltag:

In praktisch jedem Haushalt gibt es Möglichkeiten, elektrischen Strom zu sparen.
Ältere Geräte wie Fernseher oder Stereoanlagen benötigen im Stand-by-Modus noch relativ viel Strom und sollten deshalb am Netzschalter ausgeschaltet werden. Moderne Geräte kommen hingegen oft mit weniger als 1 Watt aus.

Der Einsatz von effizienten Energiesparlampen und LEDs ist nicht nur wegen des geringeren Verbrauchs, sondern auch wegen der meist längeren Lebensdauer sinnvoll. Trotzdem sollten nicht benötigte Lampen konsequent ausgeschaltet werden.

Elektronische Geräte haben meist intelligente Energiesparfunktionen. Damit kann z.B. ein gerade nicht verwendeter PC "einschlafen", damit er deutlich weniger verbraucht, aber trotzdem schnell wieder zur Verfügung steht.

Fazit:

Die Erzeugung von Strom ist sehr aufwändig. Die meisten Kraftwerke in Deutschland haben heute einen primärenergetischen Wirkungsgrad von 30 - 40%. Das heißt, dass etwa zwei Drittel der eingesetzten Energie als Abwärme anfällt. Wenn keine Fernwärme genutzt wird, geht diese Energie durch Kühlanlagen einfach verloren.
Strom ist ein wertvolles Gut, dessen Verbrauch aber durch effiziente Geräte und sparsamen Umgang verringert werden kann.